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7 Gründe warum du mehr handschriftlich schreiben solltest

Handschriftliches Schreiben erfährt wieder einen Aufschwung.

Kommunikation funktioniert heute fast ausschließlich digital: E-mails, Messenger-Nachrichten oder Kalendereinträge tippen wir in Handys, Tablets und Laptops. In Sekundenschnelle und mit wenig Aufwand können wir Informationen speichern und um die ganze Welt schicken. Trotz der vielen Vorteile der digitalen Kommunikation zeichnet sich gerade eine Wiederentdeckung der Schreibkultur ab, die sich in rasant steigenden Absatzzahlen deutscher Schreibgerätehersteller zeigt.

Tatsächlich gibt es sehr gute Gründe, um wieder zu Stift und Papier zu greifen und handschriftliches Schreiben wieder zu kultivieren. Wir stellen euch hier die sieben wichtigsten vor:

 

1. Bessere und kreativere Texte durch Handschrift

 

Handschriftliches Schreiben führt zu besseren und kreativeren Texten: Die Wahl unseres Schreibgeräts beeinflusst wie wir denken. Forscher vermuten: Wenn wir beim Schreiben auf Papier Arm und Hand bewegen, regt das Hirnregionen an, die auch für Sprechen und Denken zuständig sind. Durch die Gleichzeitigkeit von Denken und Bewegung werden die linke und die rechte Gehirnhälfte aktiviert. Aus diesem Grund weisen handgeschriebene Texte komplexere Satzstrukturen auf und sind kreativer.

Kreise, Schwünge, Striche und Verbindungen zu Papier zu bringen, erfordert feinmotorisches Geschick. Während wir mit dem Füller jeden Buchstaben mit minimalen Unterschieden aufs Papier bringen, tippen unsere Finger bei der digitalen Kommunikation auf eine immer gleiche Oberfläche. Handschriftliches Schreiben ist also auch ein haptisches Erlebnis. Wir fühlen den Stift und das Papier genauso wie die Bewegung unseres Körpers beim Schreiben. Über diese individuellen Gesten sind wir stärker mit der realen Welt verbunden als beim Tippen auf ein Display.

 

 

 

Schreiben als sinnliche Erfahrung

Mit einem Schreibgerät haben wir etwas Greifbares in der Hand. So werden abstrakte Gedanken fassbar und nehmen konkret Gestalt an. Weil wir das handschriftliche Schreiben intensiver körperlich spüren, ist das Geschriebene auch stärker in unserer Person verankert und hat eine persönliche Bedeutung. Handschriftliches Schreiben ist also auch eine sinnliche Erfahrung und Ausdruck unserer Persönlichkeit, die uns kreativere Texte und Gedanken beschert als der eher mechanische Gebrauch einer Tastatur.

 

Höhere Konzentration durch handschriftliches Schreiben

Eine weitere Erklärung dafür, warum handschriftliches Schreiben zu mehr Ideen führt, ist, dass wir uns besser konzentrieren müssen, weil Fehler nicht so leicht korrigiert werden können. Man muss also schon im Vorfeld genau überlegen und durchdringen, was man wie schreiben will. Zudem ist die Tastatur für viele mit Arbeit verbunden, wenn wir also bestimmte Schreibaufgaben mit ausgewählten Schreibgeräten, Tinten und Papieren erledigen, kommen wir schneller in einen kreativen oder achtsamen Zustand beim Schreiben.

Das nutzen besonders Menschen mit kreativ-schaffenden Berufen. Schriftsteller, bildende Künstler und Architekten halten ihre ersten Entwürfe und Skizzen immer noch auf Papier fest. Darüber hinaus ist die Handschrift in vielen Kulturen etwa in Form der Kalligraphie als Kunstform hoch angesehen.

 

2. Effektiveres Lernen

Wir erinnern uns besser an Fakten und Zusammenhänge, wenn wir sie mit der Hand und nicht mit der Tastatur schreiben. Die komplexen Bewegungsabläufe, die das handschriftliche Schreiben jedes Buchstabens erfordern, hinterlassen nicht nur einen Text auf dem Papier. Unsere individuellen Bewegungsmuster schreiben sich auch in unsere neuronalen Netzwerke ein.

Lesen funktioniert wie eine Art inneres Schreiben. Unser Gehirn erinnert die Bedeutung eines Buchstabens oder Zeichens immer auch anhand der dazugehörigen Handbewegung. Ein Wort wird dann nicht nur als Bild, sondern auch als motorische Bewegung gespeichert. Um etwas erfassen zu können, sollten wir es bestenfalls auch anfassen. So haben wir eine zusätzliche neuronale Struktur zur Verfügung. Durch die von der Feinmotorik ausgelösten Hirnaktivitäten wird neben den Regionen für Sprache und Denken auch jene für Gedächtnisleistung angeregt. Neurowissenschaftlicher sprechen in diesem Zusammenhang von einer kinästhetischen Erleichterung: Wir schreiben etwas und können uns dann besser daran erinnern.

 

Handschrift erhöht die Merkfähigkeit

Studenten, die während einer Vorlesung handschriftliche Notizen machen, können sich Lehrinhalte wesentlich besser merken als Kommilitonen, die am Laptop arbeiten. Zudem sind sie gezwungen schon beim Schreiben Informationen zu filtern und zu gewichten. Schüler, die vor einer Klassenarbeit Spickzettel auf Papier anfertigen, müssen diese häufig gar nicht mehr benutzen, weil sie sich die Informationen schon beim Schreiben gut einprägen konnten.

Aber auch in unserem Alltag können wir uns diesen Effekt zunutze machen. Das gilt etwa für die Arbeitsorganisation und Terminkoordination. Wenn wir zu Stift und Terminkalender greifen, dann begreifen wir besser, was wir da festhalten und können die Informationen anschließend besser visualisieren. Häufig ist der Blick in den Kalender dann gar nicht mehr notwendig. Auch To-Do-Listen sind handschriftlich effektiver: Wir müssen uns entscheiden, was ganz oben steht. So werden wir dazu gezwungen direkt zu priorisieren.

Zudem können wir mit handschriftlichem Schreiben unsere kognitiven Fähigkeiten steigern und trainieren. Deshalb ist der Gebrauch von Füller und Kugelschreiber besonders für ältere Menschen eine tolle Möglichkeit so lange es geht geistig fit zu bleiben.

 

 

3. Durch Handschrift  deinem Umfeld größere Wertschätzung zeigen

Handschrift Wertschätzung

Wertschätzung durch Handschrift

Heute werden nur noch 7 Prozent aller Briefe von privat zu privat geschickt. Gerade weil die meisten Menschen ausschließlich digital kommunizieren, ist der Effekt von handschriftlichen Briefen, Karten und Grüßen besonders groß. Das sollten wir nutzen!

Handgeschriebenes wirkt emotional auf unsere Mitmenschen: Es schafft Vertrauen, ist ein Zeichen von Wertschätzung und kann gar am Anfang einer Liebesbeziehung stehen.

Natürlich geht es zunächst darum, was wir schreiben. Das steht allerdings immer auch in einer Beziehung dazu, wie wir es schreiben. Mit der Handschrift bekommt ein Text eine eigene, individuelle Form, die signalisiert, dass sich jemand für uns Zeit genommen hat. Zeit Handy und Laptop gegen Stift und Papier zu tauschen, aber auch Zeit sich genau zu überlegen, was man dem Anderen eigentlich sagen will. Statt copy&paste oder einer schnell eingetippten Nachricht zwischendurch, gibt uns ein handschriftlicher Text oft das Gefühl, dass es neben der konkreten Nachricht auch ein Akt der Wertschätzung ist. Nicht ohne Grund freuen wir uns mehr über eine handgeschriebene Postkarte

oder einen handschriftlichen Brief, als über Whatsapp-Nachrichten und E-mails. Und auf die Idee einen Liebesbrief am Laptop zu tippen, würden wohl nur die Wenigsten kommen. Zu so einer vertraulichen und emotionalen Nachricht, passt die Handschrift einfach am besten. Erst sie verleiht dem Geschriebenen das nötige Gewicht und schafft es zudem Gefühle durch ihre Form zu transportieren. Graphologen schaffen es sogar die Charakterzüge eines Menschen anhand ihrer Schrift zu bestimmen. Wie wir uns fühlen, sieht man also im Schriftbild. Sind wir aufgewühlt, wütend oder traurig, hinterlassen diese Gefühle auch Spuren auf dem Papier. Die Hand drückt den Füller härter auf, Schwünge werden ausladender und Linien geraten durch eine zittrige Hand schief. Auch Flecken von Tränen, Kaffee oder Rotwein bezeugen den individuellen Umgang mit dem Text.

 

Kundebindung durch Wertschätzung

Längst ist die Wirkung von Handschrift auch in der Geschäftswelt angekommen: Startups, Mittelständler und Konzerne fordern ihre Mitarbeiter dazu auf Nachrichten, Einladungen oder Terminvereinbarungen mit dem Füller zu schreiben. Das sorgt für eine bessere Bindung zum Kunden, der sich nun persönlich angesprochen fühlt und die handschriftliche Nachricht als Wertschätzung aufgreift. In Luxussegmenten wie Schmuck, Mode und Kunst hat es sich sogar durchgesetzt Einladungskarten von professionellen Kalligraphen schreiben zu lassen.

Handschriftlich schreiben ist also nicht nur etwas für Liebhaber von wertigem, kunstvoll verarbeitetem Material und Ästheten, sondern birgt konkrete Vorteile, die auch Sie nutzen sollten.

 

4. Schreibgeräte als Statussymbole

 

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation sind edle Schreibgeräte nicht zuletzt auch Statussymbole, die in bestimmten Situationen eine mächtige Botschaft an unser Umfeld senden können. Es muss nicht immer die Vertragsunterzeichnung sein, einfach Notizen reichen schon aus – in einem Seminar oder Meeting, bei der Bank oder Behörde – mit hochwertigem Füller oder Kugelschreiber wird ihnen eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Besonders im beruflichen Kontext macht ein hochwertiges Schreibgerät einen ganz anderen Eindruck als ein billiger Kugelschreiber. Im Businessoutfit einen Plastikschreiber zu zücken, zeugt von fehlendem Stilbewusstsein. Hochwertige Schreibgeräte wirken hingegen professionell und zuverlässig auf Kunden, Vorgesetzte und Geschäftspartner. Auch als Geschenk zur Promotion oder Beförderung sind Schreibgeräte eine gute Wahl für Menschen, die „schon alles haben“.

Schreibgeräte, ganz ähnlich wie Uhren, zeigen deinem Gegenüber sehr subtil, welche soziale Position du bekleidest. Dazu muss der Markenname des Schreibgeräteherstellers nicht zu erkennen sein. Menschen in Entscheidungspositionen kennen sich in diesen Dingen aus und wissen mit was du da gerade schreibst. 

Graf von Faber-Castell Füller, Guilloche Ciselé, Anthrazit

Graf von Faber-Castell Füller, Guilloche Ciselé, Anthrazit

Understatement ist heute chic

Um einen stilvollen Eindruck zu hinterlassen, ist es heutzutage sogar wichtig nicht zu dick aufzutragen. Spätesten seit der Finanzkrise hat sich die Verwendung von Statussymbolen stark gewandelt. Statt überzogener. Selbstdarstellung, die man gerne Fußballstars und B-Promis überlässt, zählt heute Understatement. Besonders in Deutschland ist Diskretion chic geworden. Namenhafte Hersteller von Luxusgütern verzichten bewusst auf große Logos: Nur der Kenner weiß, dass die Ledertasche ein paar Tausend Euro wert oder der Füller ein limitiertes Exemplar ist. Der bewusste Verzicht auf protzigen Luxus ist mittlerweile selbst zum größten Statussymbol geworden. Wer in einer überlegenen Position ist, will dies nicht mehr direkt zeigen. Besonders für die der Generation der 18 bis 34jährigen werden traditionelle Erkennungsmerkmale finanziellen Erfolgs zunehmend unwichtiger. Für sie zählt bewusste Lebensqualität und ein nachhaltiger Lebensstil. Luxusgüter, die zu diesem Lebensentwurf passen sind oft handgefertigt und dezent. Sie sind als solche erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Hochwertige Füller und Kugelschreiber nutzen Menschen, die Wert auf subtile Qualität legen ohne diese anderen aufdrängen zu wollen. Sie wissen mit was sie schreiben und sie genießen das Gewicht in der Hand genauso wie das schwungvolle Gleiten der Feder über das Papier. Die hohe Qualität steht zudem für Langlebigkeit. Nicht selten werden Schreibgeräte über Generationen vererbt. Im Zeitalter von Massenproduktion und Wegwerfmentalität stehen edle Schreibgeräte also für einen nachhaltigen und bewussten Umgang mit Luxus.

 

5. Weniger Ablenkung, mehr Konzentration

Wenn wir handschriftlich schreiben, sind wir konzentrierter und weniger anfällig für Ablenkung. Das Schreiben mit einem analogen Schreibgerät ist langsamer als das Tippen auf dem Laptop. Zudem können wir Texte in Tinte auf Papier nachträglich nur schwierig bearbeiten, weil uns dabei die Möglichkeiten der digitalen Schreibprogramme wie etwa die Textformatierung und Rechtsschreibeprüfung nicht zur Verfügung stehen. Natürlich können wir einen Tintenkiller benutzen, durchstreichen oder die Seite einfach wegschmeißen, allerdings ist das bedeutend mehr Aufwand als einfach die Löschtaste zu benutzen. Handschriftliches Schreiben ist also endgültiger. Und wenn wir das Gefühl haben, dass wir endgültig schreiben, schreiben wir konzentrierter.

An Laptop, Tablet oder PC können wir ständig umdenken. Was zunächst als ein Vorteil erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Problem. Die vielen Möglichkeiten, die uns die digitalen Endgeräte bieten, kosten uns Zeit und laden zum Prokrastinieren ein. Das lässt das

handschriftliche Schreiben zu einem bewussten Vorgang werden, auf den wir uns konzentrieren müssen.

 

Ohne Apps & Social Media mehr Fokussierung

Hinzu kommt das puristische Setting, wenn wir an einem Schreibtisch sitzen auf dem nur Stift und Papier liegen. Beim Schreiben mit Laptops und Handys empfangen wir E-mails und Nachrichten, die uns aus unseren Gedanken reißen und beantwortet werden wollen. Hinzu kommt, dass Instagram, Facebook und Handyspiele nur einen Klick oder Wisch entfernt sind. Oft erliegen wir dabei der Vorstellung, dass wir Multitasking betreiben können: Wir hören Musik, beantworten Nachrichten, tragen Termine in den Kalender ein und schreiben einen Text – alles zur gleichen Zeit. Das Problem ist nur, dass unser Gehirn nicht parallel, sondern sequentiell funktioniert. Die hohe Geschwindigkeit in der unser Gehirn dies tut, vermittelt uns nur den Eindruck, dass wir effektiv gleichzeitig an verschiedenen Dingen arbeiten können. Tatsächlich wird man jedoch immer wieder aus seinen Gedanken gerissen und muss sich anschließend der anliegenden Aufgabe ganz neu widmen.

Die Entschleunigung und Achtsamkeit beim handschriftlichen Schreiben hat also nicht nur einen Effekt auf die Qualität unserer Texte, sondern auch auf den Lernerfolg. Das langsamere und achtsamere Schreiben mit Füller oder Tintenroller steigert, ähnlich wie Meditation, unsere Konzentrationsfähigkeit und unsere Lebensqualität allgemein. Handschriftliches Schreiben wird sogar als Schreibtherapie eingesetzt. Dabei wird zwischen expressivem und therapeutischem Schreiben unterschieden. Beide Formen können sowohl dabei helfen Krisen und Krankheiten zu bewältigen, als auch Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement fördern.

 

 

6. Verfügbarkeit, Datensicherheit und Archivierung

Ein weiterer Vorteil des handschriftlichen Schreibens ist die einfache und direkte Nutzung der Materialien: Papier und analoge Schreibgeräte brauchen keinen Strom. Sie benötigen keinen aufgeladenen Akku wie ein Laptop oder Tablet, sondern sind immer verfügbar.

Hinzu kommt die Möglichkeit auch bei schönstem Sonnenschein draußen zu arbeiten. Während viele Menschen im Sommer wegen des störenden Gegenlichts auf ihren Displays das Büro nicht verlassen oder sogar die Arbeitsräume mit Jalousien verdunkeln, kannst du mit Stift und Papier im Café oder Park das Sonnenlicht genießen und gleichzeitig produktiv sein.

Die digitalen Endgeräte sind zudem anfällig für Störungen und können spontan ausfallen. Diese Probleme treten beim handschriftlichen Schreiben nicht auf. Das bedeutet auch, dass wir uns keine Sorgen um Datenverlust und den Zugriff auf Daten machen müssen. Obwohl die digitale Archivierung zunächst als große technische Errungenschaft erschien, wird immer offensichtlicher, dass die Vielzahl an unterschiedlichen Dateiformaten und Software/Hardware-Schnittstellen keineswegs garantieren, dass wir unsere Textdateien auch in 20 Jahren problemlos nutzen können. Gleichzeitig können Historiker heute allerdings auf handschriftliche Texte zurückgreifen, die Menschen vor über 2000 Jahren auf Papier geschrieben haben.

Texte auf Papier sind zudem weitaus sicherer vor Manipulation, Verlust oder unberechtigter Kenntnisnahme. Auf das Tagebuch, den Terminkalender und persönliche Briefe können Unbekannte sehr viel schwieriger zugreifen als auf E-mails, Apps und Dateien.

Aber nicht nur Störungen, Datensicherheit und Archivierung sind ein

Datensicherheit durch Handschriftliches Schreiben

Problem: Laptops, Tablets und Handys haben keine lange Lebenserwartung: Nach drei bis fünf Jahren ist spätestens Ersatz nötig. Das ist nicht nur problematisch, weil die Ressourcen für elektronische Geräte oft unter menschenunwürdigen Bedingungen gefördert werden, sondern Sie werden darüber hinaus nicht recycelt und sind oft teurer als ein edler Füller oder Kugelschreiber. Hochwertige Schreibgeräte hingegen sind ähnlich wie Uhren Teil der persönlichen Ausstattung. Sie begleiten uns oft das ganze Leben und werden sogar über Generationen hinweg weitergegeben.

 

7. Gesundheitsprobleme lösen durch handschriftliches Schreiben

Natürliche Haltung durch handschriftliches Schreiben

 Wir alle nutzen über den Tag verteilt viele Stunden Handys und Laptops. Dadurch entstehen vielfältige Risiken für unsere Gesundheit. Die Bauart dieser Geräte schränkt uns ergonomisch ziemlich ein: Tastatur und Bildschirm sind direkt miteinander verbunden. So können wir sie nicht an die Bedürfnisse unseres Körpers anpassen. Schreiben wir hingegen mit einem Schreibgerät, können wir das Papier und unseren Körper so positionieren, dass wir eine natürliche Körperhaltung einnehmen können.


Zu den Gesundheitsproblemen, die durch unsere Zeit vor den Displays hervorgerufen werden,  zählen die „Repetitive Stress Injuries“. Dabei handelt es sich um Stress-Verletzungen, die von immer wiederkehrenden Bewegungen ausgelöst werden. Beim chatten am Handy benutzen wir etwa beide Daumen für immer gleiche Bewegungsmuster. Ähnlich verhält es sich mit dem Wischen und

 Scrollen. Das führt nicht selten zu Entzündungen der Gelenke, Sehnen, Muskeln oder Nerven. Auch hier bietet das handschriftliche Schreiben die Möglichkeit unseren Körper vor Gesundheitsschäden zu bewahren: Beim Schreiben auf Papier ist jede Bewegung einmalig und individuell. Die Belastung ist dabei vielfältig und abwechslungsreich. Unsere Gesundheit wird so nicht beeinträchtigt.
Krankheiten können auch auftreten, wenn unsere Bewegungsabläufe für den Körper kontinuierlichen physischen Stress bedeuten. Das kann passieren, wenn wir die Handgelenke beim Texten überdrehen und dabei zu stark anspannen. Hinzu kommt, dass wir unsere Muskulatur oft sogar verkrampfen, wenn wir gar nicht aktiv tippen, sondern nur eine neue Nachricht erwarten. Unsere Hände sind dann bereit sofort loszulegen. Der Effekt auf unseren Körper ist der gleiche wie beim aktiven Texten.

 

Augen- und Haltungsstörungen vermeiden

Aber nicht nur für unsere Finger und Hände bedeutet der Umgang mit Laptops und Handys Stress. Auch unsere Augen werden durch die kleine Schrift und Spiegelungen auf dem Display beeinträchtigt. Symptome können Kopfschmerzen, Rötungen und eine gestörte Sehfähigkeit sein.
Besonders belastend ist auch die Körperhaltung, die wir einnehmen, wenn wir elektronische Geräte benutzen: Wir krümmen den Rücken, beugen die Schultern und senken den Kopf. Das kann zu schmerzhaften Muskelverhärtungen im Nacken führen oder sogar chronische Schäden der Halswirbelsäule verursachen. Auch die Schulterbereiche können davon betroffen sein.

Tu also deinem Körper etwas Gutes und greife in Zukunft häufiger zu Stift und Papier, wenn du etwas schreiben willst.

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