Verpasse keine interessanten Artikel mehr über handschriftliches Schreiben, Stift Neuerscheinungen, Rabatte und alles was sonst noch spannend ist!

Bullet Journaling – Das Grundgerüst

Nach dem Lesen dieses Posts, weißt du wie du strukturiert das Bullet Journaling starten kannst.

Ein Bullet Journal (Bujo) hilft dir mit Abstand auf dich selbst zu blicken, dich im Alltag besser zu strukturieren & zu organisieren. ⁠Gestalten kannst du es ganz nach deinen Bedürfnissen, denn du fängst mit einem leeren Journal an 🗒️.

Bullets sind die Zeichen, die du für deine Aufgaben verwendest und markierst, wenn diese erledigt sind. Beispielsweise: Kreis = Freunde, Viereck = Arbeitstermine (wie gesagt, du kannst dein Bujo frei gestalten).

Ein Bullet Journal führen – der richtige Einstieg

Du bist in letzter Zeit oder auch schon früher auf das Thema Bullet Journaling aufmerksam geworden und würdest die Methode gerne ausprobieren. Du kennst dich aber noch nicht aus und würdest dir gerne einen Überblick verschaffen. Dann findest du genau hier das Grundgerüst, woraus ein Bullet Journal im Normalfall besteht. Du kannst es dir allerdings jederzeit so anpassen, wie es für deinen Alltag am besten passt.

Bullet Journaling Übersicht

Der Pentest / Stiftetest

Bevorzugt auf der letzten Seite solltest du in deinem Notizbuch deine Lieblingsstifte testen, ob sie auf den nächsten Seite durchscheinen (ghosting) oder im schlimmsten Fall durchbluten (bleeding).

Auf meinem Blog https://www.omaxane.com/blog findest du viele verschiedene Notizbücher, die ich ausführlich getestet habe. In den Beiträgen kannst du dir anschauen, wie stark das Durchscheinen oder Durchbluten von den verschiedenen Stiften ist.

Falls du dir unsicher bist, welche Stifte geeignet sind, empfehlen wir dir mal bei Penoblo vorbeizuschauen und dich beraten zu lassen.

Der Bullet Journal Index (Inhaltsverzeichnis)

Wenn du dir ein Inhaltsverzeichnis anlegst, hast du den Vorteil, dass du hinterher bestimmte Seiten schneller in deinem Notizbuch findest.

Key / Legende

Über einen Key, findest du online viele verschiedene Varianten. Für mich funktioniert es am besten mit 3 Symbolen zu arbeiten: Kreis = Termin, Quadrat = Aufgabe, Dreieck = Geburtstag.

Habe ich einen Termin wahrgenommen, eine Aufgabe erledigt oder jemandem gratuliert, fülle ich das dazugehörige Symbol aus. Wird etwas verschoben, male ich ein Pfeil nach rechts in das Symbol. Wenn Etwas nicht stattfindet bzw. eine Aufgabe nicht mehr nötig ist, wird das Symbol durchgestrichen.

Notizen bekommen einen Gedankenstrich und wenn etwas sehr wichtig ist, setze ich ein vor das Symbol.

TIPP:  Um eine gute Übersicht zu haben, bilden viele den Key auf den ersten Seiten ab.

Bullet Journaling – Logs

Der Future Log (Jahresübersicht)

In den Future Log trägst du alle zukünftigen Termine ein für die du noch keine Monats- oder Wochenübersicht hast. Z.B. Geburtstage, Hochzeiten, Feiern, Reisen.

Der Monthly Log (Monatsübersicht)

Bist du in einem neuen Monat angelangt, überträgst du die Termine aus dem future log in deinen monthly log. Kommen nun weitere Termine hinzu fügst du diese hier dazu.

Monthly Log Inspiration

Der Weekly Log (Wochenübersicht)

In deiner Wochenübersicht überträgst du die Termine aus deiner Monatsübersicht. Nun kommen auch die Aufgaben die anfallen hinzu. Für Aufgaben, die nächste oder übernächste Woche anfallen, plane ich meist noch ein Feld mit Notizen bzw. Next Week mit ein.

Weekly Log Beispiel

Der Daily Log (Tagesübersicht)

Falls dir die Wochenübersicht nicht ausreicht, weil du deinen gesamten Tag planen möchtest, solltest du dir eine Tagesübersicht einrichten. Z.B. mit einer Timeline.

Für mich funktioniert die Kombination aus Wochen- und Tagesübersicht mittels Dutch Door (=bestimmte Teile heraustrennen) am besten.

Bei Dutch Door schneidet man einen Teil der Seite so ab, so dass die Seiten dahinter bzw. davor nur teilweise sichtbar sind. Das Klingt erstmal ungewöhnlich, es gibt aber einige Anlässe, bei denen das sehr hilfreich ist!

Tracker im Bullet Journal

Um deine Fortschritte, Erfolge und geschafften Todos zu überblicken, gibt Jahrestracker, Monatstracker und Habittracker (und noch viele mehr, je nachdem, was du “tracken” möchtest). Diese kannst du ganz individuell in dein Journal einbauen. Erstelle am Anfang jedoch nicht zu viele, denn du musst erst lernen, dass dein Bullet Journal ab sofort zur täglichen Routine gehört.

Für weitere Beispiele: KLICK MICH

Collections in deinem Bullet Journal (Listen)

Hier gehören z.B. Listen wie die Morgen- und Abendroutine, Selfcare, Packliste, Putzroutine, Arztbesuche, Jahresaufgaben und viele weitere dazu. Das Gute ist, dass du nicht gleich alles auf einmal schreiben musst, sondern jederzeit bestimmte Seiten nach Lust und Laune oder wenn es gerade in deine Lebenssituation passt, in dein Bullet Journal einbauen kannst.

Bullet Journaling – 3 wichtige Tipps

  1. Integriere das Bullet Journaling in deine tägliche Routine mit ein (5-10 min).
  2. Weg vom Perfektionismus! Die Funktionalität sollte an erster Stelle stehen.
  3. Einfach machen! Du hast nichts zu verlieren, außer einen strukturierteren Alltag zu gewinnen.

Und jetzt? #startwriting and #keepajournal !

share